Weinberge in der CHAMPAGNE

Champagner, der einzigartige und zugleich älteste AOC-Wein Frankreichs, darf ausschließlich in dem Weinanbaugebiet angebaut werden, das im Gesetz des 22. Juli 1927 festgeschrieben wurde: in der Champagne. In diesem 34.000 Hektar großen Gebiet hat das Haus Pommery Verträge mit 2.000 Hektar Weinbergen und besitzt und bewirtschaftet selbst 255 Hektar nach den Methoden des nachhaltigen Weinbaus.

Nachhaltiger Weinbau wird seit 2001 von den Weingütern der Champagne kollektiv betrieben. Seine Anfänge liegen in einer Erklärung des Zusammenschlusses der Weinbauern in der Champagne (Interprofession Champenoise) über „Nachhaltigen Weinbau in der Champagne“ und der „Selbstdiagnose“ der Weingüter. Zum Schutz der Umwelt wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen, was die Bearbeitung des Bodens, die Arbeit im Weinberg, Abfallbeseitigung, Pflanzenschutzmittel für die Reben u.ä. angeht.

 
   
 

die Falknerei CLOS POMPADOUR

Biologische Vielfalt und intakte Landschaften sind Hauptbestandteil sowohl des Anbaugebiets als auch des Images der Champagne. Die Region umfasst zahlreiche ökologische Zonen. Ziel ist es, hier die biologische Vielfalt und die natürlichen Lebensräume zu bewahren. Es finden sich bereits viele geschützte Pflanzen- und Tierarten in den Weinbergen und ihrer Umgebung. Dies beweist, dass es möglich ist, eine nachhaltige Bewirtschaftung der Weinregion mit den Anforderungen des Arten- und Umweltschutzes harmonisch zu kombinieren.

 
   
 

Château La Gordonne

Mit 350 Hektar Gesamt- und 300 Hektar Rebfläche ist Château La Gordonne eines der größten Besitztümer der Provence. Das Terroir Pierrefeu im Massif des Maures ist ein außergewöhnlicher Ort. Malerisch in einem Schieferkrater gelegen, zeichnet sich das Château La Gordonne durch ein besonderes Mikroklima aus. Die Winter sind mild, die Sommer heiß und trocken, manchmal fast wie in der Wüste. Die Weinstöcke können – bei mehr als 3.000 Sonnenstunden im Jahr – die ganze Kraft der provenzalischen Sonne aufnehmen. Der Mistral, ein starker und trockener Wind, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, denn er bewahrt die Reben vor feuchtigkeitsbedingten Krankheiten.Der Weinberg erstreckt sich über eine lehmhaltige Kalkebene und über Schieferhänge. Der humusarme Boden ist zugleich porös, steinig und gut wasserdurchlässig – ideale Bedingungen für die Entwicklung der Reben.

 
   
 

nachtlese auf CHÂTEAU LA GORDONNE

Seit fast 20 Jahren werden alle Trauben des Château La Gordonne in der Nacht gelesen, entweder maschinell oder seit dem Jahrgang 2008 manuell. Wenn bei Mondschein gelesen wird, nutzen wir die nächtliche Frische, die dank der Meeresnähe herrscht. Tagsüber steigen die Temperaturen leicht über 35°C im Schatten der Weinblätter. In den Monaten August und September saugen die Trauben die Sonne dieses Mittelmeerklimas auf, so dass sie später komplexe, fruchtige, florale und auch würzige Aromen zeigen.

In der Nacht kommen diese Noten am feinsten zur Geltung. Nach 23 Uhr fällt die Temperatur schnell bis unter 20°C nach Mitternacht. Zu diesem Zeitpunkt besitzen die Trauben eine schöne Frische und die Aromen sind durch die Oxidation geschützt. Aus diesem Grunde begann man irgendwann mit der Nachtlese. Wer die Trauben probiert, kann diese Aromenfülle schmecken.

 
   
 

Der Sand der CAMARGUE

In der Camargue erstreckt sich die Domaine de Jarras auf dem sandigen Boden des Golf von Lyon am Ufer des Mittelmeeres. Ihre Geschichte ist einzigartig: Weinstöcke, die im sandigen Boden gedeihen, geschützte und vielfältige Flora und Fauna, ein Jahrhundert-Name und eine Jahrhundertgeschichte. Eine besondere Bodenbeschaffenheit war der Grund dafür, dass das Sandweingut in der Camargue in den 1860er Jahren nicht von der Reblaus-Invasion heimgesucht wurde.

Die Reblaus ist eine Blattlaus, die die Wurzeln des Rebstocks angreift. Noch bis 1868 war sie in Frankreich unbekannt, doch danach richtete sie unglaubliche Schäden in den Weinbergen an, so dass die französische Weinproduktion in wenigen Jahren um die Hälfte bzw. ein Drittel des normalen Jahreswertes sank. Da die Reblaus nicht auf das Camargue-Weingut übergriff, ist es heute ein besonderes und in der Welt einzigartiges Weingut. Es ist mit \”Franc de Pied\”-Reben bepflanzt, d.h. nicht gepfropften Reben, daher wird „der Wein von früher“ produziert, ohne Kompromisse und ganz authentisch. Er besitzt die Mineralität des Bodens, den die „französischen Wurzeln“ der nichtgepfropften Grenache-Rebe transportieren.

 
   
 

Domaine de Jarras

Eine Untersuchung der biologischen Vielfalt hat die hohe ökologische und umweltbezogene Qualität der Domaine de Jarras aufgedeckt. Mehr als 253 Wirbeltierarten sind verzeichnet worden, das sind mehr als 30% aller in Frankreich registrierten Wirbeltiere. Eine solche Vielfalt ist einzigartig. Nur drei Naturreservate in Frankreich beheimaten mehr als 250 Wirbeltierarten. Insgesamt wurden mehr als 761 Tier- und Pflanzenarten verzeichnet (ohne Moose, Flechten, Gräser und Wirbellose).

Ein Programm zum Umweltmanagement wurde entworfen, mit dem die Umwelt geschützt werden soll. Dieses Programm umfasst vier maßgebliche Methoden und 20 Ziele. Mehr als 70 reinrassige Camargue-Pferde wachsen in völliger Freiheit in den Naturregionen der Domaine auf, die Jarras-Herde. Sie leben Seite an Seite mit den Camargue-Stieren und den berühmten rosa Flamingos.

 
 

ausnahme-weingüter in PORTUGAL

Nur an einem Platz der Welt darf Porto produziert werden: im Douro-Tal im Norden Portugals. Diese Region schmiegt sich über 120 km an die Windungen des Flusses Douro, von der spanischen Grenze bis zum Atlantischen Ozean. Überall in den Dörfern und den Weinbergen hat sich die Arbeit verfielfältigt – die Arbeit von Titanen, wo der Mensch die Natur modelliert, um ihr das Beste zu entlocken. Die Winzer pflanzen, die Maurer errichten jahrhundertealte Schiefermauern neu, neue Gärbottiche werden gebaut, die Quintas erwachen zu neuem Leben. Dieser Teil der Welt ist im dritten Jahrtausend angekommen.

 
   
 

Terras do Grifo

Der Internationale Douro-Naturpark ist ein einzigartiger Platz für Flora und Fauna. Der Mensch findet hier die Natur in ihrer ganzen Großartigkeit und kann das Gleichgewicht zwischen der schroffen Landschaft und der Schönheit der unbeschreiblichen Formationen bewundern. In diesem Terroir, das sich keiner Norm beugt, liegt das Weinanbaugebiet Terras do Grifo.

In der Stille glaubt man sich in andere Zeiten und andere Welten versetzt. Nur der Wind und die Rufe der Raubvögel erinnern den Besucher daran, dass in diesem Ökosystem das ganz normale Leben existiert.

Dieser Park ist ohne jeden Zweifel eine echte Schule des Lebens. Hier ist die Natur noch Natur, die Arten leben noch in ihrem natürlichen Umfeld, ohne Lärmbelästigung, ohne Eingriffe des Menschen – die perfekte Harmonie zwischen den Interessen der Bevölkerung und der Wahrung der biologischen Vielfalt.

 
 

POP EARTH, 100% Öko

„POP Earth“ steht als Symbol für alle Maßnahmen der Gruppe zum Umweltschutz. Er enthält Trauben aus nachhaltigem Weinbau, wird in Leichtglasflaschen abgefüllt, die ihrerseits mit Recyclingpapier etikettiert und wasserlöslicher Tinte beschriftet werden. Die Etiketten werden ohne Lösungsmittel bedruckt, und jedes Detail der Flaschen ist mit Bedacht entwickelt worden.

Um die Abfallproduktion auf ein Minimum zu reduzieren, wird POP Earth ohne Verpackung verkauft, einzeln oder im Karton zu sechs Flaschen. Der Karton ist mit wasserlöslicher Tinte bedruckt und zu einem bestimmten Anteil aus recyceltem Papier hergestellt. Das Recyclingpapier entstammt wiederum zum Teil aus den wiederverwerteten Kartons. Diese Flasche ist umweltfreundlich. Damit der Wiederverwertungskreislauf des Glases nicht unterbrochen wird, muss sie in den entsprechenden Glascontainern entsorgt werden.

 
 

Schädlingsbekämpfungsmittel

Sie werden so wenig wie möglich eingesetzt, um das biologische Gleichgewicht nicht zu zerstören. Nur eine erhöhte Luftfeuchtigkeit macht regelmäßige Behandlungen gegen den Mehltau, Botrytis und Oidium notwendig. Normalerweise sind Parasiten (Milben) nicht bedenklich. Hier werden immer weltverträgliche Produkte eingesetzt, die wirkungsvoll Schädlinge bekämpfen (Kupfer, Schwefel, Moleküle der neuesten Generation ).

Rebschnitt

Er wird im Winter durchgeführt (Winterschnitt). Als Fruchtholz werden die gut ausgebildeten Triebe in Stammnähe gewählt. Diese werden gekürzt, was später die Erträge limitiert und Grundlage für qualitativ hochwertige Weine ist.

Lese

Sie erfolgt zu 80 % maschinell, 16 Stunden am Tag, der Rest manuell. Einen Monat vor dem geplanten Lesezeitpunkt, werden Proben des Leseguts genommen, die man auf ihren Zucker- und Säuregehalt, das Traubengewicht, den pH-Wert und den Gehalt an organischen Säuren untersucht. Die Lese erfolgt bei optimaler Traubenreife

 
 
 

Alkoholmissbrauch gefährdet die Gesundheit. Trinken Sie verantwortungsvoll.